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Ekel

Repulsion

Regie: Roman Polanski

Trailer

Roman Polanskis faszinierender und verstörender Klassiker mit Catherine Deneuve über Angst, Einsamkeit und Realitätsverlust – ein Berlinale-Gewinner.

Synopsis

Roman Polanskis EKEL, mit Catherine Deneuve in der Hauptrolle, polarisierte die damals noch junge Berlinale wie kein anderer Film es bisher vermochte. In Polanskis legendärem, psychologischem Horrorfilm spielt Catherine Deneuve die junge, schüchterne Maniküristin Carol. Als ihre Schwester sie für einen Urlaub allein in der Wohnung zurücklässt, beginnt Carols ohnehin schon fragile Psyche zu zerfallen und ihre Angst vor Männern manifestiert sich in schrecklichen Halluzinationen. EKEL, inszeniert von Roman Polanski im Jahr 1965, war sein erster englischsprachiger Film und begründete seinen internationalen Ruf. Mit Catherine Deneuve in der Hauptrolle entfaltet das Werk eine hypnotische Atmosphäre, die durch die kontrastreiche Schwarzweißfotografie noch verstärkt wird. Die minutiöse Inszenierung zeigt Polanskis Gespür für Raum und Spannung: Alltägliche Räume verwandeln sich in bedrohliche Schauplätze, und das leise Knarren oder entfernte Stimmen werden zu Auslösern existenzieller Panik. Die Weltpremiere feierte EKEL bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 1965, wo er erstmals einem breiten Publikum vorgestellt wurde. Bei der Berlinale desselben Jahres gewann der Film den Silbernen Bären – Sonderpreis der Jury sowie den Kritikerpreis FIPRESCI. "Der meist diskutierte Film war Roman Polanskis EKEL, der vom Verleih mit einer reißerischen Werbekampagne flankiert wurde und so unweigerlich in aller Munde war. EKEL polarisierte: Die einen waren tief beeindruckt, die anderen entsetzt und abgestoßen. Selten war ein Film so kontrovers aufgenommen worden." (Berlinale Archiv) Zudem wurde er für den BAFTA Award in der Kategorie Beste Schwarzweißfotografie nominiert.

Festivals & Awards

Laufzeit (Min.)
Jahr
Land
Vereinigtes Königreich
Altersfreigabe
16+
Ton
Englisch, Deutsch