
Sieben Regisseure zeigen Facetten der Liebe im Rom der 50er – roh, zärtlich, widersprüchlich und voller berührender Momente.
Synopsis
Rom in den 1950er-Jahren: Zwischen Straßen, Cafés und Hinterhöfen sucht eine Stadt nach der Liebe – und nach sich selbst. In mehreren Episoden erzählen verschiedene Regisseure von Menschen, die lieben, hoffen, leiden und träumen. Mal dokumentarisch, mal inszeniert, entsteht ein vielschichtiges Bild des Nachkriegsitaliens, in dem Einsamkeit und Sehnsucht auf den Alltag prallen. Die Geschichten handeln von Heiratsanzeigen, betrogenen Frauen, verlorenen Illusionen und dem Wunsch, gesehen zu werden. LIEBE IN DER STADT (L'AMORE IN CITTÀ) ist ein faszinierendes Kaleidoskop, das zeigt, wie unterschiedlich die Formen der Liebe sein können – poetisch, roh und zutiefst menschlich.
Der Episodenfilm wurde 1953 veröffentlicht und vereint einige der wichtigsten Namen des italienischen Kinos: Federico Fellini, Michelangelo Antonioni, Dino Risi, Cesare Zavattini, Carlo Lizzani, Alberto Lattuada und Francesco Maselli. LIEBE IN DER STADT lief bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig und wurde dort als innovativer Beitrag zum italienischen Neorealismus gefeiert. Besonders Fellinis Segment „Die Selbstmörderin“ und Antonionis Beitrag „Liebe, die sich bezahlt“ fanden internationale Beachtung. Der Film gewann den Nastro d’Argento für die beste Regie-Kollaboration und gilt heute als cineastisches Zeitdokument, das den Geist des Nachkriegsitaliens einfängt – ein Werk zwischen Reportage und Poesie, das die Liebe nicht verklärt, sondern als menschliche Erfahrung in all ihren Widersprüchen zeigt.
- Regie
- Francesco Maselli, Alberto Lattuada, Cesare Zavattini, Carlo Lizzani, Federico Fellini, Michelangelo Antonioni, Dino Risi
- Genre
- Timeless
- Laufzeit (Min.)
- Jahr
- Land
- Italien
- Altersfreigabe
- 16+
- Ton
- Italienisch
- Untertitel
- Deutsch














