
Separatisten, Mafia und der Staat: Der Fall Giuliano zeigt, wie Macht das Recht beugt – und wie Schweigen über Leichen geht.
Synopsis
1950 wird der 28-jährige Bandit Salvatore Giuliano erschossen auf einem sizilianischen Hof aufgefunden. Doch nur wenig ist, wie es scheint. Der Film bewegt sich zwischen den späten 1940er-Jahren — als Giuliano und andere Abtrünnige von separatistischen Politikern instrumentalisiert wurden — und den Tagen rund um seinen Tod und rekonstruiert ein komplexes Geflecht aus Macht, Gewalt und politischen Interessen.
Werden die Banditen wie versprochen begnadigt, nachdem Siziliens Autonomie verkündet wurde? Und warum befiehlt Giuliano seiner Bande, auf eine friedliche Versammlung am 1. Mai zu schießen? Polizei, Carabinieri und Mafia haben gleichermaßen Interesse an ihm. Nach seinem Tod beginnt ein Prozess: Wird die Wahrheit ans Licht kommen — oder schützt das Gesetz des Schweigens die Mächtigen?
WER ERSCHOSS SALVATORE G.? (SALVATORE GIULIANO) gewann 1962 den Goldenen Löwen bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig und wurde im selben Jahr bei der Berlinale mit dem Silbernen Bären für die beste Regie ausgezeichnet. Zudem erhielt der Film mehrere Nastro d’Argento, darunter für Beste Regie und Beste Kamera, und wurde 2008 in die Liste der „100 erhaltenswerten italienischen Filme“ aufgenommen. Heute gilt er als eines der zentralen Werke des italienischen politischen Kinos.
Festivals & Awards
- Regie
- Francesco Rosi
- Laufzeit (Min.)
- Jahr
- Land
- Italien
- Altersfreigabe
- 16+
- Ton
- Italienisch
- Untertitel
- Englisch, Deutsch

















