
Schweiß, Hitze, Holzkohle: Ein junger Mann kämpft im Kongo mit bloßen Händen für eine bessere Zukunft – und zahlt dafür einen hohen Preis.
Synopsis
Ein junger Mann aus einem Dorf in der Demokratischen Republik Kongo will seiner Familie eine bessere Zukunft bieten. Seine einzigen Mittel sind seine eigenen Hände, der umliegende Busch und sein eiserner Wille. Als er sich auf eine anstrengende, gefährliche Reise begibt, um die Früchte seiner Arbeit zu verkaufen, entdeckt er den wahren Wert seiner Bemühungen und den Preis seiner Träume.
In der sengenden Hitze des Kongo arbeitet er unermüdlich daran, aus dem Holz der umliegenden Wälder Holzkohle herzustellen. Diese schwere körperliche Arbeit bildet die Grundlage seines Einkommens und zugleich den Rahmen für eine Geschichte, die von Geduld, von Ausdauer und von einem Alltag erzählt, der jeden Schritt abverlangt. Der Rhythmus seiner Bewegungen, das monotone Schlagen der Werkzeuge und das langsame Brennen des Holzes zeichnen ein Bild existenzieller Realität, das weit über individuelle Erfahrung hinausweist.
MAKALA ist ein Film, der diesen Alltag mit dokumentarischer Präzision sichtbar macht und die unsichtbare Last körperlicher Arbeit eindringlich vermittelt. Das Werk feierte seine Weltpremiere bei der Semaine de la Critique in Cannes und wurde dort mit dem Grand Prix ausgezeichnet. Weitere internationale Präsentationen, unter anderem beim DOK.fest München, unterstreichen seine kulturelle Relevanz. Die dichte Bildgestaltung, die ruhige Beobachtung der körperlichen Arbeit und die intensive Konzentration auf Geräusche und Bewegungen schaffen eine eindrucksvolle Nähe zu einem Leben, das durch Entbehrungen, Beharrlichkeit und einen unerschütterlichen Willen geprägt ist.
Festivals & Awards
- Regie
- Emmanuel Gras
- Genre
- Dokus
- Casting
- Kabwita KasongoLydie Kasongo
- Laufzeit (Min.)
- Jahr
- Land
- Frankreich
- Altersfreigabe
- 0
- Ton
- Französisch
- Untertitel
- Englisch, Deutsch















