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Grand Jeté

Grand Jeté

Regie: Isabelle Stever

Trailer

Als eine Ballettlehrerin ihren Sohn nach Jahren wieder trifft, entwickelt sich eine Zuneigung, die weit über mütterliche Liebe hinausgeht.

Synopsis

Nadja lebt für Disziplin und Kontrolle: Als Tanzlehrerin formt sie Körper, hält Schmerz aus und übersetzt Gefühle in Bewegung. Ihr eigenes Leben wirkt dagegen wie eine Leerstelle – geprägt von Einsamkeit, Routinen und einer Vergangenheit, in der sie sich früh von ihrem Sohn Mario entfernt hat. Als Nadja Mario nach Jahren wieder gegenübersteht, beginnt eine Annäherung, die zunächst nach nachholender Nähe aussieht. Doch aus der Suche nach Verbindung wird etwas Unbenennbares: Eine Intimität entsteht, die sich jeder eindeutigen Rolle entzieht und Schritt für Schritt Grenzen verschiebt. Der Film beobachtet, wie Begehren, Abhängigkeit und Macht sich ineinander verschränken – und wie schwer es ist, auszusteigen, wenn Nähe zugleich Trost und Gefahr bedeutet. GRAND JETÉ erzählt dieses radikale Kammerspiel mit großer körperlicher Präsenz und ohne moralische Erläuterungen. Das Drama basiert auf dem Roman „Fürsorge“ von Anke Stelling und arbeitet mit einer präzisen, oft beklemmenden Beobachtung der Figuren und ihrer Räume. Der Film feierte seine Premiere im Panorama der Berlinale 2022 und war dort für den Panorama Audience Award nominiert. Darüber hinaus wurde Constantin Campean für die Kameraarbeit mit dem Preis der Deutschen Filmkritik (Beste Bildgestaltung) ausgezeichnet.

Festivals & Awards

Genre
Drama
Laufzeit (Min.)
Jahr
Land
Deutschland
Altersfreigabe
16
Ton
Deutsch