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Aïcha

Aïcha

Regie: Mehdi M. Barsaoui

Trailer

Eine junge Frau nutzt einen schicksalhaften Moment, um ihrem alten Leben zu entkommen – doch jeder Neuanfang fordert seinen eigenen Preis.

Synopsis

AÏCHA begleitet Aya, eine Frau Ende zwanzig, die noch bei ihren Eltern in Südtunesien lebt und sich in einem Leben ohne Perspektive gefangen fühlt. Täglich fährt sie mit einem Minibus zu dem Hotel, in dem sie arbeitet, bis ein schwerer Unfall alles verändert. Als einzige Überlebende erkennt sie plötzlich eine Möglichkeit, neu anzufangen. Sie flieht nach Tunis und nimmt eine neue Identität an. Doch die Hoffnung auf einen klaren Schnitt hält nicht lange. Je weiter die Handlung voranschreitet, desto stärker gerät das neue Leben aus dem Gleichgewicht, als Aya zur wichtigsten Zeugin eines Polizeifehlers wird und aus dem Überleben ein fragiles Ringen wird. AÏCHA verhandelt Identität, Überleben und den Wunsch, das eigene Leben zurückzugewinnen. Der Film zeigt eine junge Frau, die nicht nur einen Unfall hinter sich lassen will, sondern auch die engen Grenzen ihrer bisherigen Realität. So entsteht ein Blick auf die Zerbrechlichkeit eines Neuanfangs, der von Zufall, Schweigen und Flucht abhängt und sich stets an Ayas Erfahrung orientiert. Der Film lief auf mehreren Festivals, darunter Venedig, das BFI London Film Festival, Sevilla, Goa, Red Sea, Rio und Mar del Plata. Dort erhielt er den Preis für den besten mediterranen Film in Venedig, den SIGNIS Award für den besten internationalen Film in Mar del Plata und die Auszeichnung als bester Spielfilm in Durban.
Laufzeit (Min.)
Jahr
Land
Frankreich, Italien, Katar, Saudi Arabien, Tunesien
Altersfreigabe
16+
Ton
Arabisch
Untertitel
Englisch, Deutsch